Atomausstiegsinitiative: Wichtiges Nein für die Umwelt und die Schweizer Energiepolitik

Die Stiftung Energy for Humanity hat sich in den letzten Monaten in den Abstimmungskampf um die Atomausstiegsinitiative eingebracht, weil eine Ablehnung der Initiative für den Klimaschutz und die Versorgungssicherheit in der Schweiz wichtig war. Wir freuen uns, dass das Schweizer Stimmvolk heute Nein zu einer frühzeitigen Abstellung und einem Verbot der Nutzung der Kernenergie gesagt hat.

Energy for Humanity wird sich nun weiter für die grossen Herausforderungen der geplanten Energiestrategie einsetzen, die Kernenergie als Teil der Lösung einbringen und dabei folgende Ziele verfolgen:

  • Das Erreichen der festgelegten Klimaschutzziele soll höchste Priorität geniessen.
  • Der Bau von grossen Gas-Kraftwerken in der Schweiz muss verhindert werden.
  • Die hervorragende Versorgungssicherheit muss weiter gewährleistet sein.
  • Die gesammelten Erfahrungen und Analysen der Energiewende in anderen Ländern sollen weiterhin eingebracht werden, damit in der Schweiz nicht die gleichen Fehlentwicklungen wie beispielsweise in Deutschland stattfinden.

Mit dem heutigen Entscheid ist für Energy for Humanity noch klarer, dass eine künftige Energiestrategie auch fortgeschrittene Kerntechnologien eindenken sollte. Die Stiftung will diesbezüglich das vorhandene Expertenwissen in die Diskussion rund um die Energiestrategie einbringen. Im zweiten Quartal 2017 plant Energy for Humanity hierfür einen ersten öffentlichen Energiedialog, zu dem bekannte Wissenschaftler und Experten eingeladen werden.