Die Schweizer Energieversorgung wurde vom World Energy Council als die insgesamt beste der Welt bewertet (Stand: April 2016). Der Grund ist das weitgehend CO2-freien Stromerzeugungssystem bestehend aus Wasserkraft und Kernkraft. Ein vorzeitiger Ausstieg aus der Kernenergie gefährdet diese Spitzenposition.

Der "Global Risk Report 2016" des World Economic Forum, in den das Wissen von 750 Experten eingeflossen ist, schätzt Klimawandel als gravierendstes Risiko überhaupt ein. Nur mit einem massiven Ausbau von CO2-freier Stromerzeugung lässt sich unser Einfluss auf die Erderwärmung verringern. Dazu bauchen wir Wasserkraft, neue Erneuerbare und Kernkraft.

Der weltweite Energieverbrauch wird zu 85% mit fossilen Brennstoffen gedeckt. CO2-frei oder CO2-neutral sind lediglich die Kernenergie (gelb), die Wasserkraft (blau) und die Erneuerbaren Energien (orange). Wenn wir den Verbrauch von Kohle (grau) und Öl (grün) senken wollen, dann geht das nur mit einem massiven Ausbau von allen CO2-freien Quellen: Wasserkraft, neue Erneuerbare und Kernenergie. (Grafik: BP)

Die Verbrennung fossiler Kraftstoffe ist schlecht für das Klima. Sie ist aber auch sehr schlecht für den Menschen. Die Auswirkungen von Luftverschmutzung wird uns von der OECD in ihrem Bericht "The Economic Consequences of Outdoor Air Pollution" dramatisch vor Augen geführt. Aufgrund von Luftverschmutzung sterben jedes Jahr 3 Millionen Menschen vorzeitig. Bis 2060 soll sich diese Zahl im schlimmsten Fall verdreifachen.

Die Gesellschaft wird elektrisch. E-Mobility, Smart Homes, Wärmepumpen und immer mehr digitale und vernetzte Anwendungen verlangen nach mehr Strom und einer stabilen bedarfsgerechten Versorgung. Energy for Humanity setzt sich dafür ein, dass die CO2-freie Stromproduktion massiv ausgebaut wird - und zwar auf Kosten von Kohle, Öl und Gas.